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Die Chronik, der ABSV von 1950 bis heute
Holger
Die Chronik des
Allgemeinen Bürger- und Schützenvereins
Buschhausen 1950 e.V.


Der Chronist begann seine Aufschreibungen im Jahr 1950, als sich in Buschhausen einige Männer zusammensetzten, um einen Schützenverein ins Leben zu rufen, eine für die damalige Zeit sehr heikle Aufgabe, wenn man bedenkt:

Fünf Jahre nach einem verlorenem Krieg, der unser Vaterland schwer verwüstet hat und wobei alle althergebrachte Traditionen zu Bruch gingen. Dennoch fand die Gründung des Vereins statt. Man benannte ihn „Allgemeiner Bürger- und Schützenverein Buschhausen.

Dieser Verein war politisch und konfessionell neutral und verfolgte ausschließlich sportliche und gemeinnützige Zwecke. Mitglied konnte jeder unbescholtene Bürger werden. Die Gründungsversammlung fand in der Gaststätte Hagemann am Rhein-Herne-Kanal statt. Als 1. Vorsitzender des Vereins wurde Hans Maso gewählt. Schon im Jahre 1951 fand das erste Schützen- und Volksfest statt. Beim Vogelschießen wurde Ernst Hauschild Schützenkönig. Er wählte sich Frau Maria Büscher zu seiner Königin. Somit regierte das erste Königspaar als Ernst I. und Maria I.

Parallel fanden auch die ersten sportlichen Veranstaltung in der Gaststätte Hagemann statt und die wenigen Schützenbrüder trafen sich ab sofort einmal wöchentlich zum Trainingsschießen im Vereinslokal.

Es entwickelte sich ein herzliches Verhältnis zum Tambourcorps Rheinklänge 1922 aus Buschhausen, welches sich nach dem Krieg ebenfalls neu formiert hatte. Die Spielleute begleiteten fortan die Schützen zu den auswärtigen Schützenfesten. Diese Freundschaft hat heute noch bestand.

Folgende Vereine wurden in den ersten Jahren besucht: SV Dinslaken Eppinghoven, SV Alstaden 02, Gilde Sterkrade, BSV Osterfeld 1882, Gilde 05, St. Hubertus Sterkrade, St. Sebastianus Lirich, BSV Alsfeld und die Schützengilde Holten.

Im Jahre 1952 übernahm Bernd van Huet als 1. Vorsitzender die Steuerung des Vereins. Und es zeichneten sich erste schießsportliche Erfolge ab.

1954 bis 1956 wurde Bernd van Huet als Vorsitzender von Heinrich Baumeister abgelöst, nahm aber sein Amt 1956 wieder auf.

1953 wurde die erste Kreismeisterschaft in Oberhausen mit 520 Ringen von den Schützen Maaß, Lang, Womes und Zimmermann errungen. Das Schützenfest wurde auf dem Gelände des Schützenbruders H.Baumeister gefeiert, so auch in den Jahren bis 1958. Ein Königsabend wurde erstmals für alle Vereinsmitglieder im Jahr 1955 veranstaltet. Dieser Brauch ist bis heute erhalten geblieben.

Ein besonderes Ereignis war die Anschaffung einer Vereinsfahne. Diese wurde zum größten Teil durch Spenden der Vereinsmitglieder finanziert. 1955 gründete man im Haus Oploh unter dem damaligen Hauptmann Hans Wangert die II. Kompanie. Auch hier fand ab sofort ein regelmäßiger Schießbetrieb statt. Bereits ein Jahr später 1956 folgte die Gründung der III. Kompanie im Haus Hufmann, welche unter dem Kommando von Hauptmann Fred Schneider stand. Leider wurde diese aber nach wenigen Jahren wieder aufgelöst. Ebenfalls 1956 gründete sich die Damenschießabteilung. Auch diese Gruppe erreichte einige Meisterschaftssiege und war schießsportlich aktiv.

Dem Vereinskönig Willi Zimmermann gelang ebenfalls im Jahre 1956 mit einem gezielten Vogelschuss das Erreichen der Würde des Stadtkönigs von Groß-Oberhausen.
Der Besuch befreundeter Vereine wurde im Laufe der Zeit etwas eingeschränkt. Laut Versammlungsbeschluss wurden nur noch die Vereine St. Sebastianus Lirich, SV Rothebusch und BSV Hamborn-Neumühl besucht.

Schießsport wie Kameradschaft wurden im Verein mehr und mehr gefördert. Die Mannschaften waren bei Kreis-, Bezirks- und sogar bei Rheinlandmeisterschaften erfolgreich. Es wurden unzählige Pokale und Trophäen errungen.

Auch bei den Vereinslokalen fand im Laufe der Zeit ein Wechsel statt. Nach den ersten Anfängen zog man in die Gaststätte Marre um, anschließend wurde unser Verein in der Gaststätte Baumeister an der Lindnerstraße beherbergt, bevor man später ins Haus Oploh übersiedelte. Heutiges Vereinslokal ist das Haus Hufmann.

Im Jahr 1959 erwarb der ABSV von der Emschergenossenschaft ein Pachtgelände an der Paulsenstraße. Hier fanden nun alljährlich bis zum Jahr 1969 die Schützenfeste statt. Um den vereinsinteren Teil weiter zu beleben wurden Ausflüge, Herbstfeste und Weihnachtsfeiern organisiert.

Aufgrund der schießsportlichen Erfolge wurde der Verein weit über die Grenzen Oberhausens bekannt. Ein besonderer Erfolg war die Erringung der Rheinlandmeisterschaft im Jahre 1963 durch unsere damalige Jugendmannschaft mit den Schützen Venn, Schwidlling, Matulla und Baumeister. Unsere Schützenschwester Maria Büscher wurde ebenfalls Rheinlandmeister im Zimmerstutzenschießen.

1965 gelang es der Jugend sich im Fernwettkampf auf den 3. Platz auf Bundesebene zu platzieren. Die zahlreichen Kreis- und Bezirksmeisterschaften, die inzwischen gewonnen wurden, lassen sich im einzelnen nicht mehr aufzählen.

Im Buschhausener Vereinsleben hatte der ABSV inzwischen seinen festen Platz gefunden man nahm rege an allen Vereinsaktivitäten des öffentlichen Geschehens teil. So begleiteten unsere Schützen die Martinsumzüge mit Pechfackeln, die Fronleichnamsprozession, nahmen an Fussball-Hobby-Turnieren der Buschhausener Sportvereine sowie am Volkslauf in Sterkrade teil. Zugunsten einer Wohltätigkeitsveranstaltung für körperbehinderte Kinder wurde gemeinsam mit dem Tambourcorps Rheinklänge ein großes Rehbockschießen veranstaltet und gemeinsam über viele Jahre hinweg eine Feierstunde am Volkstrauertag auf dem katholischen Friedhof abgehalten.

In der am 18.07.1964 abgehaltenen Jahreshauptversammlung wurden die neu ausgearbeitete Satzungen genehmigt und es wurde beschlossen, den Verein gerichtlich eintragen zu lassen. Dieser Eintrag erfolge unter der Nr. 739 beim Amtsgericht Oberhausen im Vereinsregister. Damit war auch der rechtlichen Form genüge getan.

Ein besonderes Gaudi war die Erstellung eines Karnevalswagens im Jahre 1966, als unser Schützenbruder Jupp Feser Karnevalsprinz von Groß Oberhausen wurde. Hier ließen es sich die Schützen nicht nehmen, ihm zu Ehren einen Prunkwagen zu bauen und mit entsprechender Besatzung am Karnevalszug in Oberhausen teilzunehmen.

Im Jahr 1968 gelang es wiederum einem Buschhausener Schützenkönig die Würde des Stadtkönigs zu erlangen. Es war Helmut Bruse. Aus diesem Grund fand im Jahre 1969 das Stadtkönigschießen unter Buschhausener Regie statt.

In der Jahreshauptversammlung 1969 trat der 1. Vorsitzende Willi Zimmermann zurück. An seiner Stelle übernahm Hans Welter die Vereinsführung.

Im Herbst 1969 wurde leider von der Emschergenossenschaft unser Pachtgelände an der Paulsenstraße aufgekündigt, auf dem wir seit dem Jahr 1958 alljährlich das Schützenfest gefeiert hatten. In langen Verhandlungen mit der Stadtverwaltung gelang es schließlich, ein Ersatzgelände an der Gudrunstraße auf dem Sportplatz zu errichten. Das erste Schützenfest auf dem neuen Platz fand im Juni 1970 statt. Hierbei wurde erstmals ein Bürgervogelschießen angeboten, an dem sich alle Besucher -auch Nichtmitglieder- beteiligen konnten.

Das Jahr 1970 begann für den Verein mit einem schweren Verlust, da der langjährige Vorsitzende und Ehrenvorsitzende Bern van Huet nach einem schweren Leiden am 5. Februar verstarb. Durch seinen Tod hatte der ABSV einen wirklichen Freund und Förderer verloren.

In den siebziger Jahren machte sich die zunehmende motorisierung sowie das erweiterte Freizeitangebot und der dadurch bedingte Nachwuchsmangel an Jugendlichen nachteilig auf das Vereinsleben bemerkbar. Es wurde ein deutlicher Rückgang in sportlicher und gesellschaftlicher Hinsicht festgestellt, was auch in einem Rückgang der Mitgliederzahlen zu verzeichnen war.

Im Jahre 1973 traf den Verein wiederum ein schwerer Schlag. Nach kurzer Regentschaft verstarb der amtierende König Hermann Rademacher, so dass der Verein ohne König dar stand. Hermann Rademacher war als langjähriger Leiter des Tambourcorps Rheinklänge und als ehemaliger 2. Vorsitzender des ABSV weit über die Grenzen Buschhausens hinaus bekannt.

Im Jahre 1975, zum 25-jährigen Bestehen unseres Vereins, zeichnete der neu gewählte Präsident des Rheinischen Schützenbundes, Herr Franz Breuer, anlässlich des Festaktes verdiente Schützen persönlich aus.

Im Jahr 1977 wechselte die langjährige Vereinsführung. Der 1. Vorsitzende Hans Welter und der 1. Geschäftsführer Hans Wangert gaben aus gesundheitlichen Gründen Ihre Ämter ab. Der Verein würdigte die Verdienste indem man Hans Welter zum Ehrenvorsitzenden und Hans Wangert zum Ehrenoberst ernannte.

Walter Pütz übernahm die Vereinsführung die er im Jahre 1981 wieder ablegte.
Sein Nachfolger wurde Dieter Bertram. Ebenfalls im Jahre 1981 gründete sich der BSV Osterfeld 1981 e.V. und trat der Bruderschaft bei.

1983 wurde durch den König Heinz Peelen ein freundschaftliches Band mit der Schützenbruderschaft Hassum geknüpft. Fortan standen gegenseitige Besuche auf dem Programm. In diesem Jahr verstarbt nach langer schwerer Krankheit uns ehemaliger Geschäftsführer und Ehrenoberst Hans Wangert.

1986 trat unser Verein der historischen deutschen Schützenbruderschaft teil. Da die Verpflichtungen allerdings zu groß waren wurde diese Mitgliedschaft nach einigen Jahren aufgekündigt. Die Jugendabteilung marschierte erstmals wieder mit eigenen Fahnenschwenkern aus.

1987 übernahm Walter Pütz erneut das Amt des 1. Vorsitzenden und übte dies bis zum Jahre 2003 weiter aus. Im gleichen Jahr wurde ein „Willi-Pütz-Gedächtnispokalschießen“ ausgetragen, welches an unseren verstorbenen Schützenbruder Willi Pütz erinnern sollte.

Im Jahre 1988 trat unser Oberst Paul Büscher von seinem Amt zurück und wurde zum Ehrenoberst ernannt. An seiner Stelle führte ab jetzt Willi Zimmermann das Kommando als Oberst. Der langjährige Kompaniehauptmann Otto Hoffmann wurde zum Ehrenhauptmann ernannt.

1989 wurde eine Steintafel, eine Stiftung von Winfried Freund, an unserem Vereinslokal enthüllt.

Eine besondere Idee, die 1992 in die Tat umgesetzt wurde, stammte von unserem Schützenbruder Winfried Buhlmann. Es wurde ein Buschhausener Wappen erstellt und während des Schützenfestes feierlich enthüllt. Seither ziert dieses Wappen unsere Uniformen.

1994 übermittelte die Stadt Oberhausen die Nachricht, das der Festplatz an der Gudrunstraße nicht mehr genutzt werden kann. Nach langen Überlegungen und Verhandlungen mit der Stadt Oberhausen wurde der neue Platz im Pantoffelpark an der Brinkstraße 1996 eingeweiht.

Große Erfolge konnten wir beim Stadt- und Kreiskönigschießen feiern. So stellten wir 1978/79 mit Dieter Bertram, 1989/90 mit Heinz-Joerg Palentinat, 1995/96 mit Alfons Horsch und 1997/98 mit Werner Seemann und erneut mit Werner Seemann 2004/05 die Kreiskönige der Stadt Oberhausen. 1998 erlange Axel Budelmann den Titel des Stadtkönigs, diesen Erfolg konnte Winfried Smolka 2009/10 wiederholen.

Im Jahre 2000 stellten wir, mit unserem Prinzen Florian Sevenheck, erstmalig den Stadtprinz von Oberhausen. 2001 erreichte unser amtierender Prinz Rafael Wlazik die würde des Kreisjugendkönigs.

2001 wurde Josef Flühr zum neuen ersten Vorsitzenden gewählt. Unter seiner Führung erhielt der Verein die Gemeinnützigkeit.

2003 übernahm dann Günter Achzenick den Vorsitz des ABSV Buschhausen.
Die vorhandenen Freundes- und Bruderschaften wurden weiter gepflegt und gefestigt, zudem wurden neue Kontakte geknüpft. Die Herren des Vereins gründeten eine Interessengemeinschaft zur finanziellen Unterstützung des neuen Königs. Aus diesem Kreis wird nunmehr seit 10 Jahren der Schützenkönig gestellt. Am benachbarten Brinkhof, neben dem Festplatz wurde ein Depot eingerichtet in dem die notwendigen Utensilien für die Ausgestaltung des Schützenfestet eingelagert wurden.

2004 Walter Pütz wurde zum Ehrenvorsitzenden Ernannt

2004/05 erlangte Werner Seemann erneut die Kreiskönigswürde.
I diesem Jahr wurde ein alter Bauaufzug zu einem transportablen Schießstand umgebaut. Dieser wird in der nahe gelegenen Scheune am Brinkshof gelagert.

Mit Alfons Horsch bekam der ABSV Buschhausen im Jahre 2005/06 erstmals einen Kaiser.

Das Schützenfest im Jahre 2009 wurde erstmals ohne einen Zeltwirt durchgeführt. Von nun an tätigte der Vorstand sämtliche Einkäufe selbst, stellte notwendige Anträge und organisierte den Verkauf um einen Umsatzüberschuss für die Vereinskasse zu erwirtschaften.

2009/10 wurde mit Winfried Smolka erneut ein Schützenbruder aus unseren Reihen zum Stadtkönig gekrönt.

Im Jahre 2010/11 wurden wir erstmals in unserer Vereinsgeschichte mit Horst-Dieter Pens und Karin Pens von einem Kaiserpaar regiert.


Quelle: Die Chronisten
Zuletzt ergänzt und aufgearbeitet im Jahre 2013 Holger Pens
© Holger Pens

Historisches Sitzungsprotokoll von 1974 Seite 1.
Seite 2.

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Bearbeitet von Holger am 14.10.2013 um 10:14
 
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